Der arme Matrose

Moritat in drei Akten von Darius Milhaud
Akademietheater im Prinzregententheater München
Dezember 2008

Inszenierung: Louis Villinger
Musikalische Leitung: Ulrich Nicolai
Bühne und Kostüme: Marlen von Heydenaber
Dramaturgie: Brit Ullrich
Licht: Michael Bauer
Requisite: Kristof Egle
Maske: Paula Bitaroczky, Kathrin Bornmülller, Annika Rahner, Elena Patricia Ullmann

Seine Frau: Dafni Georgali
Sein Freund: Florian Dengler
Sein Schwiegervater: Thomas Stimmel
Der Matrose: Stefan Thomas

Orchester: Arcis-Ensemble

Musikalische Einstudierung: Walter Thomas, Thomas Uhlmann
Regieassistenz: Annabel Faber, Konstanze Kennerknecht
Ausstattungsassistenz: Jasmin Sickart
Kostümassistenz: Veronika Wagner
Dramaturgieassistenz: Valeska Stern

Wie lange kann man warten auf einen Mann, der auszog, das Glück zu finden? 15 Jahre sind es bei der Frau des Matrosen. 15 Jahre, in denen sie ihm trotz Armut und anderer Bewerber die Treue hält. Als er endlich zurückkehrt, erkennt sie ihn nicht. Getarnt als Reisegefährte ihres Mannes, testet der Matrose die Liebe seiner Frau: wie weit würde sie gehen, um ihren Mann aus der angeblichen finanziellen Not zu retten? Die Probe misslingt. In der Absicht, das Glück des eigenen Mannes zu sichern, erschlägt die Frau den vermeintlich Fremden. (Brit Ullrich)

Als besonders gelungen kann die Idee des Regisseurs bezeichnet werden, die Ouvertüre am Schluss der Oper als Epilog zu wiederholen, wobei die vier Darsteller auf der Bühne die gleichen Gesten setzten wie am Anfang. Die Tragödie wird immer wieder den gleichen Verlauf nehmen… Udo Pacult, Der neue Merkur Wien


Dafni Georgali (unten), Stefan Thomas (oben)
Fotos: mit freundlicher Genehmigung von Regine Heiland