Farm der Tiere

nach George Orwell
Fassung und Konzeption Louis Villinger und Paul Brusa
Stadttheater Neuburg an der Donau
(Sommerakademie Neuburg)
Premiere: 18. August 2013

Regie und Bühne: Louis Villinger
Schauspieltraining: Paul Brusa
Licht: Bernhard Kugler

Mit: Mirsada Balic, Mara Bodden, Paul Brusa, Fiona Ettenreich, Nadine Fetsch, Julia Gernhardt, Fabienne Gottschall, Bernadette Graf, Justus Hierlmeier, Maya Holzmann, Judith Huis, Lisa-Marie Kügler, Charlotte Mayr, Lilli Pechstein, Lea Rohleder, Evamaria Schiekel, Theresa Schlicker, Lisa-Marie Weinrich und Eike Wunderlich

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Presse:

Das Jugendtheater unter der Regie von Louis Villinger war besonders erfolgreich. In zehn Tagen wurde das Theaterstück Farm der Tiere aus der Feder von George Orwell von den fast zwanzig jungen Akademieschauspielern in bester Manier eingeprobt und auf der Bühne des Stadttheaters, versehen von einem begeisterten Applaus des Publikums, zur Darbietung gebracht. (…)
Dem Stück liegt die Überzeugung zugrunde, dass alle Revolutionen letzenendes nur eine Verschiebung im Kaleidoskop der Macht herbeiführen, dass die Grundstruktur der Gesellschaft aber immer die Gleiche bleibe. Dieser Pessimismus zeigt, dass die Farm der Tiere mehr ist als nur eine Realsatire.
Johannes Seifert, Radio IN

Louis Villinger und Paul Brusa haben mit den 18 Kindern und Jugendlichen des Theaterworkshops ein dichtes Geschehen erarbeitet. In kaum zwei Wochen „verwandelten“ sich die Akteure in Schweine, Hühner, Schafe, Kühe, Pferde, einen Esel, einen Raben und einen Hund. Dabei verzichteten sie nahezu völlig auf Requisiten oder Kostüme. Lediglich ein paar flauschige Mützen, Handschuhe und Stulpen kamen zum Einsatz. Die Klebeschilder auf den T-Shirts ergänzten die stimmige Gestik und Körperhaltung (…)
Mit schief geneigtem Kopf und ängstlich trippelnd liefen die Hühner in die Falle der mittlerweile herrschenden Schweine. Die benahmen sich im wahrsten Sinne des Wortes wie selbige, soffen, rülpsten und missachteten ihre ehemaligen Leidensgenossen. Immer menschenähnlicher – das sei nicht als Kompliment gemeint – wurden sie im Laufe der dramatischen Entwicklung. Besonders eindrucksvoll begegnete der überaus geknechtet wirkende graue Esel, den seine Darstellerin [Bernadette Graf] mit allen Leiden der geschundenen Kreatur ausstattete, den anderen Tieren.(…)
Die Kinder und Jugendlichen überzeugten mit empathischer Darstellung der Tiere. Das dramatische Geschehen, die Entwicklung hin zur grausamen Machtausübung der „Schweine“, wird in vielen Facetten spürbar. Auch ist es Villinger und Brusa geglückt, sämtliche Kursteilnehmer ihrem höchst unterschiedlichen Alter, ihren Fähigkeiten und Begabungen entsprechend einzusetzen. Bemerkenswert!
Elke Böcker, Augsburger Allgemeine

Das einfach gehaltene Bühnenbild lenkt die gesamte Aufmerksamkeit auf das Schauspiel – welches sich sehen lassen kann. (…)
Das gesamte Schauspiel wirkt so, als ob die jungen Schauspieler mehrere Monate dafür geprobt hätten. Sehr souverän, authentisch und humorvoll begeistern sie und genießen am Ende der rund einstündigen Theateraufführung verdient den langen Applaus.
Nadia Riaz, Donaukurier

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Probenfotos: Manfred Wasem und Winfried Rein