Hedwig and the Angry Inch

Buch von John Cameron Mitchell
Musik und Gesangstexte von Stephen Trask
Premiere: Juni 2021 Theater & Philharmonie Thüringen, Theater Altenburg Gera

Musikalische Leitung: Olav Kröger
Inszenierung: Louis Villinger
Bühne und Kostüme: Britta Lammers
Dramaturgie: Catharina Jacobi

Mit: Manuel Struffolino (Hedwig), Marie-Luis Kießling (Yitzhak), Johannes Emmrich (Luther, Schlagzeug), Olav Kröger (Klavier), Marco De Haunt (Gitarre), Thomas Müller und Ronald Güldenpfennig (Bass)

Pressestimmen:
„100 Minuten schiere Begeisterung. (…) Frontfrau ist Hedwig. Manuel Struffolino schreit seine Lebensgeschichte aus sich heraus, als gäbe es kein Morgen: laut, manchmal vulgär und dann wieder zart in tiefer Verletztheit. (…) Ansonsten zeigt die Inszenierung von Louis Villinger wenig Nostalgie, bietet vielmehr ein aktuelles Diskussionsangebot für eine Stadtgesellschaft, die immer aufs Neue lernfähig sein muss. Hedwig and the Angry Inch ist daher ein großartiges Angebot, als Theater wieder auf sich aufmerksam zu machen: live und warhaftig.“
Lutz Hesse, musicals August/September 2021

„Hedwig fordert die Zuschauer heraus. […] Manuel Struffolino spielt die Transsexuelle wunderbar ätzend. Grob, laut und vulgär, aber auch tiefsinnig und verletzlich. […] Er bringt die grandiosen Glamrock-Songs, Balladen, Punk- und Country-Stücke zum Glühen. […] Nicht zu vergessen Marie-Luis Kießling, die als Hedwigs Ehemann Yitzhak das Background-Mikro beseelt. […] Louis Villingers Inszenierung streicht die ätzende Seite des Rockmusicals hervor. Das intensiviert den bereits einkalkulierten Kulturschock zu Beginn. Doch am Ende liebt man diese angry Hedwig. Man ist tief berührt vom Ensemble, den mitreißenden Liedern und dieser gewagt-genialen Musical-Idee, die wie die Regenbogenfahne die Vielfalt des Lebens feiert.“
Ulrike Merkel, Thüringische Landeszeitung